Das Protokoll kann am Ende der Seite oder im Download-Bereich als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Öffentliches Protokoll des 3. Treffens der Programmredaktion der Positiven Begegnungen 2009

 

Wer: Dirk, Silke, Martin, Andreas H., Sigrun, Heike, Bernd, Wolfgang

Gäste: Clemens Sindelar, Matthias Hinz (Samstag letzte Einheit)

Wann: Freitag, der 25. – Sonntag, der 27. April 2008

Wo: Deutsche AIDS-Hilfe, Berlin

Was:

  1. Ankommen
  2. Stand der Dinge
  3. Themenspeicher
  4. die Gäste
  5. Programmplanung
  6. Reste und To-Do
  7. Abschlussrunde

Das Ziel des Treffens ist, bis Sonntag die geplanten Workshops ausreichend diskutiert zu haben und die Textentwürfe fertig zu haben.

 

TOP 1: Ankommen

 

Wir machen eine kurze Ankommensrunde, die aber recht unspektakulär ausfällt, weil gerade mal vier Wochen seit dem letzten Treffen vergangen sind.

In diesem Zusammenhang ergibt sich eine lebhafte Diskussion über das Ankommen auf den PoBe. Die Gruppe diskutiert kontrovers, ob es nicht sinnvoll sein könnte – etwa für Österreicher/Schweizer – einen Offenen Raum anzubieten. Das wird verworfen, aber weiter entwickelt in Richtung Offener Raum für ErstteilnehmerInnen. Allerdings hat es bislang immer ein spezifisches Angebot für diesen TN-Kreis (die sogenannte Einführung) gegeben und es wird darüber diskutiert, ob und wie das verändert/angepasst werden kann/soll, bzw. wie sich ein Offener Raum für ErstteilnehmerInnen von dieser Einführung abgrenzt.

Möglich scheinen der Gruppe aber auch thematische Offene Räume zu sein.

Die weitere Diskussion über die Offenen Räume wird auf das Juli-Treffen vertagt.


TOP 2: Stand der Dinge

 

Das Rathaus hat zugesagt. Der Bürgermeister wird ein Grußwort schreiben.

Die Hotels sind fix – es gibt also ein Bett für jede/n.

Die Verpflegung – außer dem Frühstück – ist derzeit noch nicht gesichert. Die Rathauskantine kann das Catering leider nicht übernehmen.

Derzeit ist noch nicht klar, wer die SchirmherrIn der Veranstaltung sein soll.


TOP 3: Themenspeicher

 

Der Themenspeicher ist gut gefüllt. Langsam müssen zu der ein oder anderen Frage Entscheidungen getroffen werden.

 

a) Interkulturalität

Eine der beiden Fragen im Themenspeicher lautet: Wie können wir die Veranstaltung für MigrantInnen attraktiver gestalten?

Leider wiederholt die Vorbereitungsgruppe derzeit ihre Erfahrungen, die sie mit dieser Frage – bzw. dem Versuch, sie zu beantworten – seit längerem macht. Es bislang nicht gelungen ist, die MigrantInnen-Community erfolgreich in die Vorbereitung einzubinden. Eine Erklärungshypothese lautet, dass die Arbeitsstruktur der Vorbereitungsgruppe zu unattraktiv zu sein scheint (rsp. kulturell fremd).

Es gibt ein hohes Bedürfnis und Interesse nach thematischem interkulturellem Austausch auf der Konferenz. Die Vorbereitungsgruppe ist an einem solchen Austausch sehr interessiert. Wie können wir ihn gewährleisten? Im Jahr 2006 wurde versucht, durch das Angebot von Simultanübersetzungen in einer Zeitleiste die Konferenz zugänglich für Menschen zu machen, die (noch) nicht genug Deutsch sprechen. Damit ist allerdings noch kein interkultureller Austausch gewährleistet.

Die Konferenz 2009 soll so diskursiv und interaktiv sein, wie keine bisher. Leicht zu dolmetschende Veranstaltungsformen wie Vorträge oder Info-Veranstaltungen finden nicht statt. Durch die Reduktion der Zahl der parallel stattfindenden Workshops, erhöht sich – bei gleichbleibender Zahl der KonferenzteilnehmerInnen – die durchschnittliche TN-Zahl der Workshops. Simultanübersetzungen sind finanziell (und technisch) nicht in diesem Umfang möglich, „Tuschelübersetzugen“ störend.

Nach kurzer Diskussion wird die Überlegung verworfen, bestimmte Veranstaltungen komplett in Englisch durchzuführen. Das würde zwar alle Beteiligten in eine Fremdsprache zwingen und sie insofern in gewisser Weise „gleicher“ machen, den interkulturellen Austausch aber auch nicht wirklich fördern.

Die Gruppe beschließt:

Da die Konferenz so diskursiv geplant ist und damit hohe Anforderungen an die Teilnehmenden und die Mitarbeit in den Workshops stellt, bleibt die Konferenzsprache Deutsch. Es werden keine Übersetzung in welche Sprache auch immer angeboten (abgesehen von der DGS).

b) Barrierefreiheit

Das ist die andere Frage im Themenspeicher. Zwischenzeitlich hat das Gehörlosentreffen im Waldschlösschen aufgehört zu existieren. Hier sollte ja das Programm vorgestellt und diskutiert werden. Ein Folgetreffen ist zwar im Entstehen, aber noch ungewiss.

Die Gruppe beschließt:

Unabhängig von der oben aufgeführten offenen Frage, soll das Programm mit den Gebärdendolmetschern, Christian Geilfuß und Matthias Keitzer auf Barrieren und Unattraktivitäten für Menschen mit Hörbehinderungen durchgesehen werden.


TOP 4: die Gäste

 

Eigentlich waren deutlich mehr Gäste eingeladen, die aber leider nicht konnten.

Sinn dieser Einladung war, die WorkshopleiterInnen früher in den Prozess der Programmentstehung einzubinden, anstatt – wie in Leipzig – sie anzufragen, wenn das Programm steht und sie an die Diskussionsprozesse und die Planung der Vorbereitungsgruppe anzuschließen.

Silke stellt den beiden Gästen das Programm und dessen Hintergründe vor.

Clemens und Matthias geben folgende Rückmeldungen:

  • Die Workshopleitungen müssen das (pädagogische) Gesamtkonzept der Veranstaltung kennen, damit sie verstehen, welchen Stellenwert die jeweiligen Workshops haben.
  • Auf jeden Fall müssen die WorkshopleiterInnen die Workshop-Texte vor der Drucklegung des Programms kennen und die Möglichkeit erhalten haben, sich inhaltlich einzubringen.
  • Für die Workshops müssen klare Zielvorgaben existieren.
  • Weiterführende Texte zu einzelnen Workshops sollten zur Vor- und Nachbereitung auf das Netz gestellt werden.
  • Das Gesamtkonzept sollte im Programmheft den TeilnehmerInnen deutlich erklärt werden, damit es nicht zu einer Dissonanz zwischen den Erwartungen der Teilnehmenden und dem Angebot kommt, die sich dann gruppendynamisch im Workshop niederschlägt.
  • Die Workshopleitungen benötigen jeweils eine/n AnsprechpartnerIn in der Vorbereitungsgruppe für ihre(n) Workshop(s). Über diese Kontaktperson(en) läuft die gesamte Kommunikation, sie halten die Verbindung zwischen den Workshopleitungen und der Vorbereitungsgruppe aufrecht und koppeln rück.
  • Den Workshopleitungen sollte Unterstützung bei Grossgruppenmethodiken angeboten werden. Es muss bei Anfragen schon darauf hingewiesen werden, dass die Gruppengröße bei deutlich über 20 liegen wird/kann.

Aus dem letzten Punkt ergibt sich eine Diskussion, ob und wenn ja wie man die Workshop-Größe besser vorhersagen / kalkulieren kann. Sind Abfragen / Anmeldungen für Workshops mit der Anmeldung für die Veranstaltung selbst sinnvoll? Das Thema wird zur weiteren Diskussion in den Themenspeicher für das Juli-Treffen genommen.

 

TOP 5: Programmplanung

 

Das Ergebnis befindet sich in der Anlage des Protokolls.

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterDer jeweils aktuelle Stand des vorläufigen Programms kann über die linke Navigationsleiste erreicht werde oder einfach hier klicken.

 

TOP 6: Reste und To-DO

 

Im Laufe der Diskussion wird HIV und Karriere als mögliches Thema für eine der Pressekonferenzen vorgeschlagen. Die Pressekonferenzen sind aber noch völlig ungeplant, weshalb das im Themenspeicher landet.

Gleiches gilt für die Plena, sie nach wie vor völlig ungeplant sind.

Wer von der Vorbereitungsgruppe ist für welchen Workshop verantwortlich, spricht wen von den möglichen Workshopleitungen wie an und wie funktioniert das im Detail (im Sinne der Erfolgskontrolle)?

Beschluss: Die Zuständigkeiten werden erst verteilt, wenn die endgültigen Workshoptexte vorliegen.


TOP 7: Abschlussrunde

 

Es gab eine Abschlussrunde.


Dateien:
Protokoll Sitzung SÖDAK CB und DAH 16. Dezember 2008 Beliebt

Download



Erstelldatum
Dateigröße
Downloads
13.03.2012
400.25 KB
490

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen