Das Protokoll kann am Ende der Seite oder im Download-Bereich als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Protokoll des 2. Treffens der Vorbereitungsgruppe der Positiven Begegnungen 2008

 


Wann: 31. August – 02. September 2007

Wo: Stuttgart (Fr. in den Räumen der AIDS-Hilfe, Sa. und So. im Hotel)

Wer:

  • Andreas Karg
  • Andreas Hudecek
  • Bernd Vielhaber
  • Dirk Hetzel
  • Gerd Breitfeld
  • Heike Gronski
  • Jochen Lenz
  • Michèle Meyer
  • Sigrun Haagen


Gäste (Freitag):

  • Joachim Stein (Vorstand AH Stuttgart)
  • Franz Kibler (Geschäftsführer AH Stuttgart)

Wer nicht:

  • Martin Westphal
  • Matthias Keitzer
  • Melike Yildiz
  • Silke Klumb
  • Sven Christian Finke
  • Wolfgang Becker

 

Was:

  1. Eröffnung
  2. Berichte / Erfolgskontrolle
  3. Update Organisatorisches
  4. Rolle Österreich und Schweiz
  5. Konferenzsprache(n)
  6. Rolle der Deutschen AIDS-Hilfe
  7. Analyse der bisherigen Kommunikationsbemühungen
  8. Programmredaktion
  9. Ausarbeitung Themenbereiche
  10. Themenspeicher
  11. Abschluss

 

TOP 1: Eröffnung

 

Joachim Stein begrüßt die Vorbereitungsgruppe im Namen der AIDS-Hilfe Stuttgart.

Dirk Hetzel stellt die Tagesordnung vor.

Franz Kibler stellt die Arbeit der AIDS-Hilfe Stuttgart vor. Anschließend gibt es eine kurze Führung durch die Räumlichkeiten.

 

TOP 2: Berichte / Erfolgskontrolle

 

Von der letzten Sitzung waren noch unbearbeitete Themen (der Themenspeicher) übrig geblieben.

  • Rolle Österreich / Schweiz
  • Rolle DAH
  • Neugestaltung der Projektmesse
  • Konzept Mittagsplena
  • Konzept Abendplena
  • Skills-Building-Angebote
  • Neue Gefäße für Kritik und Mitgestaltung
  • Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen
  • Übersetzungsangebote
  • Wie machen wir die PoBe für Migrant(inn)en attraktiver?

Dirk schreibt diese Themen auf ein Flip-Chart, wir werden im Laufe der nächsten beiden Tage daran arbeiten.

Joachim Stein berichtet vom ersten Treffen der lokalen Vorbereitungsgruppe bzw. über die Ergebnisse der sich aus dieser Sitzung ergebenden Fragen:

  • Die Nachfrage bei der Rathausverwaltung hat ergeben, dass es grundsätzlich möglich ist, das Rathaus im Rahmen der Positiven Begegnungen zu benutzen. Allerdings können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Absprachen getroffen werden, da über Terminvergaben erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden wird.
    Joachim erklärt, es sei platztechnisch sehr gut möglich, die Eröffnung der PoBe im Rathaus durchzuführen. Der große Sitzungssaal fasst 600 Personen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein Catering über die Rathauskantine erfolgen zu lassen. Selbst die „Offenen Räume“ sind im Rathaus möglich, da genügend kleinere Räume zur Verfügung stehen.
    Allerdings sind zum jetzigen Zeitpunkt die Rahmenbedingungen noch nicht klar.
  • Die AIDS-Hilfe überlegt, während der PoBe in der Stadt etwa ein bis zwei öffentliche Veranstaltungen pro Tag durchzuführen.
  • Ferner überlegen sie, ob nicht der Weg vom Mahnmal zum Theaterplatz mit Kunst „bestückt“ werden kann.
  • Eine Demo ist grundsätzlich natürlich möglich, müsste aber frühzeitig angemeldet werden. Joachim geht davon aus, dass etwa 200 – 300 Personen aus Stuttgart dazu mobilisiert werden könnten.
  • Die Hocketse soll als Auftakt benutzt werden. Dazu muss die PoBe aber auf der Hocketse präsent sein.

Die Gruppe diskutiert intensiv diese Vorschläge und legt Wert darauf, dass die PoBe nach wie vor als zentrales Element sichtbar bleiben und nicht in einer Vielzahl von Veranstaltungen „untergeht“. Hierüber sind sich die AIDS-Hilfe und die Vorbereitungsgruppe einig. Die inhaltliche Planung der lokalen Veranstaltungen wird in enger Abstimmung mit der Vorbereitungsgruppe erfolgen, um sicherzustellen, dass alles „aus einem Guss“ ist.

Im Zuge der Diskussion wird der Vorschlag gemacht, über den bislang diskutierten Rahmen (Art der Veranstaltungen, Ziele und Zielgruppen) hinaus, darüber nachzudenken, ob und wie die universitären Kontexte in Stuttgart einbezogen werden können - etwa durch eine oder zwei Veranstaltungen der PoBe, die aber in Räumen der Uni stattfinden und auch von dort „bestückt“ werden. Als ein möglicher, interessanter Gesprächspartner wird Prof. Otfried Höffe genannt.

Im Folgenden werden die Ergebnisse der Arbeitsaufträge des ersten Treffens der Vorbereitungsgruppe abgefragt.

Es wird vereinbart, diese Ergebnisse nicht im Detail zu protokollieren, sondern die Berichterstatter werden gebeten, ihre Datensammlung Bernd zu Verfügung zu stellen, der sie als Anlage dem Protokoll beifügen wird und sie in aufbereiteter Form der Materialsammlung auf der Webseite zufügen wird.


TOP 3: Update Organisatorisches

 

Dirk gibt ein Update über den Stand der Suche nach Hotels und Veranstaltungsraum.

Eigentlich hätte dieses Treffen ja bereits im Tagungshotel bzw. dem Veranstaltungsort stattfinden sollen. Leider ging das nicht, weil beides noch nicht feststeht.

Die derzeit vorliegenden Angebote (Unterkunft, Veranstaltungsort, Verpflegung) sind wesentlich teurer als in Leipzig.

Abzüglich der avisierten Finanzierung durch die öffentliche Hand, müsste mehr als das Doppelte durch Drittmittel eingeworben werden, um die PoBe zu finanzieren.

Derzeit werden verschiedene Angebote geprüft und verhandelt.

Die Vorbereitungsgruppe gibt zu bedenken, dass eine preisliche Orientierung an dem Leipziger Preis aus ihrer Sicht nicht zielführend ist, da die PoBe in Leipzig – im Vergleich mit den vorhergehenden Veranstaltungen in Kassel und Bielefeld – aus dem Rahmen fiel. Sie fragt, wie hoch die Mehrkosten sind, vergleicht man die Stuttgarter Angebote mit einem Durchschnittspreis aus Bielefeld und Kassel (+/- Leipzig). Sie hält das für eine sinnvollere Variante des Preisvergleichs. Gegen Schnäppchenpreise lässt sich nicht anstinken.

Aus Sicht der Vorbereitungsgruppe muss spätestens Mitte Oktober klar sein, wann (und wo) die PoBe stattfinden wird.


TOP 4: Rolle Österreich und Schweiz

 

Die Vorbereitungsgruppe versteht Österreich und die Schweiz als Partner(länder) bei der Vorbereitung und Durchführung der Positiven Begegnungen.

Es wird darüber diskutiert, ob und in welchem Umfang sich die beiden Partnerländer an der Finanzierung beteiligen können.

Andreas und Michèle gehen davon aus, dass mit etwa 30 Teilnehmenden aus Österreich und 30 aus der Schweiz gerechnet werden kann.

Beide sind der Überzeugung, dass es grundsätzlich möglich sein müsste, Geld in den jeweiligen Ländern zu akquirieren.

Die Gruppe macht deutlich, dass die Partnerschaft in keinster Weise in Frage steht, wenn es nicht gelingen sollte, Geld zu akuirieren.

Michèle und Andreas wollen bis Anfang/Mitte Oktober akquirieren bzw. dann die Ergebnisse ihrer Bemühungen zurückmelden.


TOP 5: Konferenzsprache(n)

 

Zwar war die entsprechende Technik in Leipzig relativ kostengünstig und die Simultandolmetscher haben weit unter dem marktüblichen Preis gearbeitet, aber dennoch haben die Kosten für Übersetzungen (einschließlich der Gebärdendolmetscher) einen substanziellen Anteil an den Gesamtkosten.

Der Standard von Leipzig soll gehalten werden (Simultanübersetzung in Französisch und Englisch in einem Raum in allen Zeitleisten und Gebärdendolmetscher), aber es wird aus finanziellen Gründen nicht möglich sein, darüber hinaus zu gehen.

Da es sich bei der Schweiz um ein viersprachiges Land handelt, ergeben sich hier – über das hinlänglich diskutierte Thema Deutsch als Fremdsprache für Migrant(inn)en hinaus, weitere Probleme.

Eine Übersetzung ins Italienische oder gar Rätoromanische ist nicht finanzierbar. Ob und inwieweit sich Teilnehmer/innen aus der frankophonen Schweiz mit dieser einen Zeitleiste zufrieden geben werden, wird eher als unrealistisch eingeschätzt – dies umso mehr, als die Zielgruppe des Übersetzungsangebotes Migrant(inn)en sind und daher vermutet werden darf, dass diese beiden  Gruppen nicht unbedingt die gleichen Interessen haben, was die konkreten Veranstaltungen angeht, die übersetzt werden sollen.

Die Konferenzsprache ist Deutsch.

Es wird über weitere Sprachen (Amharisch, Arabisch, …) diskutiert. Leider fehlen uns Melike und Silke bei dieser Diskussion.

Gerd recherchiert in Stuttgart hinter der Gehörlosengruppe und Gebärdendolmetschern her.

Bernd recherchiert Gesundheitsdolmetscherstudiengänge.


TOP 6: Rolle der Deutschen AIDS-Hilfe

 

Leider ist Sven Christian nicht anwesend und der Diskussionsstand des Vorstands hinsichtlich des Rollenverständnisses der DAH liegt nicht vor.

Für die Vorbereitungsgruppe sind die Erwartungen und die Rolle, die die DAH hat bzw. spielen will jedoch wichtige Aspekte der Rollenklärung der Vorbereitungsgruppe. Darüber hinaus hatten wir auf eine frühzeitige Klärung gedrängt, um die Erwartungen in der Programmplanung bzw. der gesamten
Veranstaltungsplanung berücksichtigen zu können.

Die Klärung muss aus der Sicht der Vorbereitungsgruppe auf jeden Fall vor dem ersten Treffen der Programmredaktion erfolgen (19. – 21. Oktober 2007).


TOP 7: Analyse der bisherigen Kommunikationsbemühungen

 

Externe Kommunikation:

Anhand verschiedener Beiträge werden die derzeitigen Tücken des Forums diskutiert.

  • Die Beiträge sind teilweise sehr lang – zu lang. Das schreckt ab und man hört auf der Hälfte auf zu lesen.
  • Die Beiträge beinhalten viel zu viele Ebenen – auch thematisch.
  • Einzelne Personen dominieren – Vielschreiber, analog der Vielredner.
  • Die Vorbereitungsgruppe ist derzeit sehr zurückhaltend und bringt sich kaum in die Diskussionen ein.

Das Ganze macht das Diskussionsforum derzeit recht unattraktiv, was sich auch in der Zahl der Beiträge widerspiegelt.

Die Gruppe muss sich entscheiden, ob sie das Forum Ernst nimmt, oder es sozusagen als Feigenblatt benutzt (aus der Serie: Wir geben doch allen die Möglichkeit, sich einzumischen …).

Da wir das Forum Ernst nehmen, wird folgendes entscheiden:

  • Bernd wird im nächsten Monat wesentlich stärker moderierend eingreifen. Das heißt, dass Beiträge geteilt und thematisch auf verschiedene Themenbretter verteilt werden, um dieDiskussionen besser fokussieren zu können.
  • Qualitativ problematische Teile und Beiträge, die Off-Topic sind werden in einen einzurichtenden „Trollwald“ verschoben (der Trollwald ist bereits gepflanzt).
  • Jedes Mitglied der Vorbereitungsgruppe hat in der ersten Sitzung Verantwortung für Themenbereiche übernommen. Jede/r möge entsprechend zu diesen Themen Beiträge einstellen und diese Diskussionsstränge auch verantwortlich mitverfolgen (siehe beispielsweise Dirks Beitrag zu Repression und Prävention).

Öffentlichkeitsarbeit:

Ausgehend von Bernds Intervention auf die Interviewanfrage von Rainbow Stuttgart (die Vorbereitungsgruppe kann doch wohl ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit machen), wird diskutiert und entschieden, dass nach jedem Treffen der Vorbereitungsgruppe (inkl. Programmredaktion und lokale  Vorbereitungsgruppe) eine kurze (halbe Seite) Presseerklärung angefertigt werden soll. Ob dem Rainbow über die Pressemitteilung hinaus ein weiter gehendes Angebot gemacht werden soll, wurde nicht entschieden.

Diese Pressemitteilung solle über alle verfügbaren Verteiler rausgehauen werden. Wir gehen zwar nicht davon aus, dass wir etwas dazu in der SZ oder der FAZ finden werden, aber die schwule Presse ist immer dankbar. Darüber hinaus haben ja viele Organisationen eigene Newsletter (und Websites), auf die die Mitteilungen gut gesetzt werden können.

Außerdem soll standardmäßig auf das Diskussionsforum hingewiesen werden (mit Link).

Wir erhoffen uns damit eine weitaus höhere Durchdringung, als bislang.

Jochen fertigt bis zum 7. September eine Pressemitteilung von dieser Sitzung an und mailt sie zur Ergänzung, Kommentierung … an die Vorbereitungsgruppe.


TOP 8: Programmredaktion

 

Das Material, mit dem die Programmredaktion arbeitet, sind die Rechercheergebnisse der Vorbereitungsgruppe, die themenspezifischen Arbeitsergebnisse und vor allem auch die damit zusammenhängenden Prozesse der Vorbereitungsgruppe und der Input von außen (etwas per Mail, über das Diskussionsforum etc.).

In zwei Treffen soll die Programmredaktion daraus einen Programmentwurf basteln, der im März auf dem nächsten Treffen der Vorbereitungsgruppe diskutiert und entschieden wird.

Die Gruppe entscheidet sich, dass die Programmredaktion wechselnd besetzt wird. Das hat den Vorteil, dass sich der Arbeitsaufwand für die Mitglieder besser steuern lässt und, dass mehr unterschiedliche Expertise eingebunden werden kann, ohne, dass die Gruppe zu groß wird. Die Programmredaktion sollte etwa sechs Mitglieder haben.

Nach Diskussion schlägt die Vorbereitungsgruppe folgende Zusammensetzung vor:

1. Programmredaktionstreffen (Oktober 2007)

Andreas Hudecek (Vertreter Österreich)
eine Person aus der Bundesgeschäftsstelle
Bernd (sozusagen geboren, weil das Gegenstand seiner Verpflichtung ist)
Gerd (lokaler Vertreter)
Melike
Wolfgang

2. Programmredaktionstreffen (Januar 2008)

Heike
Sigrun
Jochen
Michèle
Bernd
eine Person Bundesgeschäftsstelle


TOP 9: Ausarbeitung Themenbereiche

 

Anhand der ersten groben Themensammlung (siehe Anlage des Protokolls des 1. Treffens) und der Rechercheergebnisse werden einzelne Themenbereiche intensiver diskutiert.

Im Folgenden wird nur die Stichwortsammlung (Moderationskarten) wieder gegeben, da die Diskussionsprozesse einerseits viel zu komplex waren, um sie in einem Protokoll wiedergeben zu können und andererseits wir sehr persönlich diskutiert haben.

Sexualität

  • Passion / Leidenschaft / Hingabe vs. Verantwortung
  • Trieb vs. Kontrolle
  • Wunsch vs. Verzicht
  • Entscheidungsfreiheit vs. Normativität

Positiven Coming-Out

  • Differenz: Coming-out in der Familie, dem Freundeskreis, der Beziehung und Coming-Out in der Öffentlichkeit
  • „Vorzeige-Positive/r“
  • Mitstreiter
  • Unterstützung (z.B. Training…)
  • Mut
  • Rollenerwartung
  • Schutz ohne Versteck?!
  • Sich selbst vergeben
  • Selbstakzeptanz
  • Schuld & Versagen

Recht

  • medizinische vs. rechtliche Realität
  • Wo wendet sich Recht gegen Menschen mit HIV?
  • Versicherungsbereich
  • Beruf (etwa Einstellungskriterien)
  • Reisefähigkeit (Tropentauglichkeit, Einreisebestimmungen)
  • Zwangstest, Testverfahren
  • Therapiegerechtes Verhalten
  • Umgang mit Daten / Datenschutz
  • EU & Recht

 

TOP 10: Auflösung Themenspeicher

 

a.: Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen

Nach längerer Diskussion über die Unterschiede einzelner Altersgruppen in der Spanne zwischen 12 und 21 Jahren und gepaart mit der Frage, welches Altersspektrum wir überhaupt integrieren können und wollen, entscheidet sich die Gruppe, das Angebot auf Jugendliche ab 16 Jahren zu begrenzen.

Aus der Erfahrung der Vorbereitung in Leipzig ist klar, dass wir frühzeitig anfangen müssen, damit eine Gruppe zusammenkommt, die sich auch selbst tragen kann --> es müssen mehr als fünf/sechs Personen zusammenkommen, ansonsten fehlen die Bezugspunkte und die Einzelpersonen gehen unter
(oder besser: die Gefahr ist recht groß).

Ebenso müssen die aufsichtsrechtlichen Dinge geklärt werden.

Bei der Frage nach spezifischen Angeboten, wendet Michèle ein, sie sei bereits von einer festen Gruppe Jugendlicher (HIV-positive als auch HIV-negative Kinder von Positiven) aus der Schweiz kontaktiert worden, die explizit kein Interesse an einem für sie zusammengebauten Programm hätten, sondern sehr interessiert an dem „normalen“ Programm seien.

Michèle und Heike sollen sich kurzschließen und ihre Erfahrungen austauschen. Beide sollen die Gruppen bitte, uns ihre Bedürfnisse und Erwartungen an die Konferenz mitzuteilen und uns aber auch mitteilen, was sie zu der Konferenz beitragen wollen.

b.: Neugestaltung der Projektmesse

Wird auf die Sitzung Ende Februar/Anfang März 2008 vertagt.

c.: Neue Gefäße für Kritik und Mitgestaltung

Einen Teilaspekt (Einflussnahme während der Vorbereitungsphase) haben wir bereits unter Kommunikation bearbeitet.

Der andere Aspekt (während der laufenden Konferenz), wird ebenfalls auf die Sitzung Ende Februar/Anfang März 2008 vertagt.

d.: Übersetzungsangebote

Teile davon sind bereits abgearbeitet.

Da Matthias und Melike nicht da sind, können weitere Bearbeitungen im Moment nicht stattfinden.

Die Gebärdendolmetscher der Leipziger PoBe hatten angeboten, sich an der Vorbereitung zu beteiligen. Sie sollen zur Sitzung Ende Februar/Anfang März 2008 eingeladen werden, um unter ihrem Blickwinkel eine Beurteilung des dann vorliegenden Programms, der Struktur etc. abzugeben und Verbesserungsvorschläge zu machen.

Gerd nimmt Kontakt zu der Stuttgarter Gehörlosengruppe auf und fragt sie, ob und wie sie sich einbringen möchten. Unter Umständen sollen sie zu demselben TO geladen werden.

e.: Wie machen wir die PoBe für Migrant(inn)en attraktiver?

Indem wir nicht über sie reden, sondern mit ihnen. Der TO wird vertagt, bis Melike wieder zur Verfügung steht.

Es wird über die Rückmeldung aus dem Netzwerk Afro Leben diskutiert, die sehr enttäuscht reagiert haben, dass niemand von ihnen in der Vorbereitungsgruppe sitzt. Nun sind aber dem Netzwerk – wie allen anderen Netzwerken auch – rechtzeitig die Ausschreibungsunterlagen zugegangen. Offensichtlich sind die im Netzwerk nicht weitergeleitet worden, sodass es niemand wusste.

Das tut uns Leid, aber wir können die internen Kommunikationsprobleme des Netzwerks nicht lösen und können auch nur sehr begrenzt darauf Rücksicht nehmen.

Wir laden aber Interessierte aus der Migranten-Community (unabhängig davon, ob sie Mitglieder des Netzwerks sind und unabhängig davon, ob sie afrikanische Ursprünge haben) herzlichst ein, sich schriftlich einzubringen. Dazu steht ihnen das Internet (Mail, Diskussionsforum) zur Verfügung, wie natürlich auch die Post. Wer keinen Zugang zur Technik hat, bzw. diese nicht benutzen will, sei aufgefordert, sich telefonisch mit der DAH in Verbindung zu setzen (ein Treffen zu vereinbaren) und seine/ihre Vorschläge, Anregungen, Kritik persönlich zu deponieren.

f.: Konzept Mittagsplena

Die Mittagsplena waren die problematischsten Veranstaltungen in Leipzig.

Sie waren nicht konsequent konzipiert und waren zusätzlich durch kurzfristige Absagen von Referenten oder die Tatsache gebeutelt, dass es uns nicht gelungen ist, die gewünschten Personen zu motivieren zu kommen.

Konzeptionell waren sie sowohl an außen als auch an innen gerichtet – wir haben sozusagen eine eierlegende Wollmilchsau versucht – mit wenig Erfolg.

Entsprechend waren auch die Reaktionen. Sowohl während der PoBe – die Fluktuation war sehr groß – als auch in den TN-Rückmeldungen danach.

Die Frage nach der Zielgruppe der Plena wird erneut diskutiert. Eine andere Form von eierlegender Wollmilchsau ist das Ergebnis:

  • Sie richten sich nach innen, denn sie sind klarer Bestandteil der Positiven Begegnungen und als solche richten sie sich selbstverständlich an die Teilnehmer/innen.
  • Sie richten sich aber auch an „Außen“ – einerseits die Presse und andererseits (politische) Entscheidungsträger.
  • Für die Presse soll es vor den Plena eine Pressekonferenz / ein Pressegespräch geben, an dem die eingeladenen Gäste / Redner der Plena teilnehmen werden. In diesem Rahmen soll die Presse gebrieft werden und die Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen / Nachfragen zu den jeweiligen Themenerhalten.

Die Vorbereitungsgruppe einigt sich auf ein Thema für eins der beiden Plena:

„Individualisierung von Lebensrisiken / Zwang zur privaten Vorsorge und die Zugangsbeschränkungen von Menschen mit HIV/AIDS und anderer chronischer Erkrankungen zur privaten Vorsorge“

Hierzu sollen Gäste eingeladen werden – verantwortliche Personen aus Versicherungswirtschaft, Verwaltung und Politik.

Das Panel soll nicht zu voll werden. Sechs Personen sind schon zu viel.

Die Moderation soll nicht von einem Verbandsfunktionär übernommen werden. Stattdessen soll versucht werden, eine/n bekannte/n Moderator/Moderatorin zu gewinnen. Dirk eruiert die Situation und kümmert sich darum.

Als Thema für das zweite Plenum wird intensiv und lebhaft „Was ist safer Sex heute? – Prävention und Repression“ diskutiert. Das Thema geht als Vorschlag an die Programmredaktion.

g.: Noch im Themenspeicher

  • Rolle DAH (offen)
  • Neugestaltung der Projektmesse (vertagt auf 02/03 2008)
  • Konzept Mittagsplena (läuft)
  • Konzept Abendplena (offen)
  • Skills-Building-Angebote (Programmredaktion)
  • Neue Gefäße für Kritik und Mitgestaltung (vertagt auf 02/03 2008)
  • Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen (läuft)
  • Übersetzungsangebote (teilweise fertig, teilweise laufend, teilweise offen)
  • Wie machen wir die PoBe für Migrant(inn)en attraktiver? (offen)
  • NEU: Konzept Eröffnungsplenum (offen)

 

TOP 11: Abschluss

 

Es folgt eine Abschlussrunde, in der einerseits die hohe Intensität und Qualität der Diskussionen hervorgehoben wird. Die Größe (oder besser Kleine) der Gruppe wurde allenthalben hervorgehoben, wenngleich der Verlust an Input und Sichtweisen durch die hohe Zahl der Abwesenden präsent war.


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