Das Protokoll sowie die Anlagen können am Ende der Seite oder im Download-Bereich als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Öffentliches Protokoll des 1. Treffens der Programmredaktion

 

Wann: Freitag, 19. Oktober 2007 bis Sonntag, 21. Oktober 2007

Wo: Berlin

Wer: Melike, Andreas (Andy), Gerd, Wolfgang, Silke, Dirk, Bernd

 

TOP 1: Inhaltliche Planung

 

Die Gruppe einigt sich nach längeren Diskussionen auf folgende Zeitstruktur:

Zeitstruktur:

8.15 – 9.00 Uhr: morgendliche Aktivierung

9.00 – 9.30 Uhr: Pause für die TN der Aktivierung (Duschen etc.)

9.30 – 12.30 Uhr: erste Workshopleiste (inkl. Kaffeepause)

12.30 – 15.00 Uhr: Mittagspause

13.30 – 14.30 Uhr: während der Mittagspause Öffentliche Pressekonferenz Workshopleitungs-Runde (ehemals Referentenrunde)

15.00 – 18.00 Uhr: zweite Workshopleiste (inkl. Kaffeepause)

18.00 – 19.00 Uhr: Pause

in der Pause: Workshopleitungs-Runde (ehemals Referentenrunde)

19.00 – 20.00 Uhr: Abendplenum

Wir haben die Zeitleiste auch unter dem Aspekt geplant, dass sich in Leipzig herausgestellt hat, dass die Zeit zu kurz war, um die Referentenrunden durchzuführen, in denen die Abendplena geplant wurden. Gleichermaßen haben wir versucht, die gesamte Zeitstruktur des Tages (Arbeitszeiten, Pausenzeiten, Essenszeiten etc. und das unter Berücksichtigung des Biorhythmus) rund um die Mittagsplena zu planen.

Unter dem Aspekt der politischen Wirksamkeit und der Öffentlichkeit (Sichtbarkeit), haben wir statt der Mittagsplena täglich eine öffentliche Pressekonferenz eingeplant.

Die soll und kann durchaus interaktiven Charakter habe – sprich: Teilnehmende der Positiven Begegnungen sind zur aktiven Mitgestaltung aufgerufen.

Somit wird sich der Charakter des Abschlussplenums am Sonntag verändern (müssen), um mit diesem Plenum noch einmal eine deutliche Botschaft (nach außen und innen) senden zu können.

Die Abendplena sollen die Klammer des Tages sein – wie in Leipzig. Das ein oder andere, was dabei in Leipzig nicht so gut funktioniert hat, muss an anderer Stelle noch im Detail diskutiert werden.

Programmstruktur

Wir wollen nur 9 der möglichen 10 Slots belegen. Wir brauchen auch Raum für Arbeitsgruppen bzw. geteilte Großgruppen. Das muss unbedingt berücksichtigt werden.

Von den 9 Slots werden 3 für Open Spaces reserviert. Ausnahme ist der Freitagvormittag, hier wird es keine Open Spaces geben. Grund dafür ist einerseits die Gruppendynamik (Donnerstag erst angekommen, die Konferenz hat sich überhaupt noch nicht entwickelt), andererseits die Erfahrungen mit den Open Spaces der Vergangenheit und auch die Chance, am Freitagvormittag mehr Bedürfnisse der Teilnehmer befriedigen zu können.

Noch einmal zur Erinnerung:

Auf den PoBe sollten keine Workshops (mehr) zu Inhalten angeboten werden, die vor Ort, auf der regionalen oder Landesebene bereits angeboten werden. Oder solche Themen werden unter einem Aspekt/Blickwinkel angeboten, der vor Ort nicht gedacht und angeboten wird (werden kann/darf).

Das macht beispielsweise Informationsveranstaltungen zu medizinischen Themen eigentlich überflüssig. Wir sind uns aber darüber im Klaren, dass – aufgrund der massiven Bedürfnisse der potentiellen Teilnehmenden – wir es uns nicht leisten können, hier und bei anderen, ähnlich gelagerten Themen, keine Angebote zu machen.

Wir haben angedacht – sozusagen als eine Möglichkeit, dem zu begegnen – den Freitagvormittag dazu zu verwenden, einen Teil dieser Inhalte anzubieten und dazu die 3stündigen Workshops zu teilen. Beispiel: Thema Neue Substanzen – der Workshop dauert 3 Stunden, in den ersten 1 ½ Stunden werden neue Substanzen in der HIV-Therapie vorgestellt/diskutiert und in den zweiten 1 ½ Stunden neue Substanzen in der HCV- und HBV-Therapie.

Von den 6 verbliebenden Slots für geplante Workshops sollen in jeder Workshopleiste jeweils zwei für Workshops reserviert sein, die u.U. länger als eine Leiste geplant werden und für Workshops mit eher abstrakteren, politischen Inhalten.

Ein Slot wird in allen Workshopleisten (auch hier die Ausnahme des Freitagvormittags) für Skills-Building-Angebote reserviert. Hier haben wir zwar in erster Linie an eine zeitliche Ausweitung (und Wiederholung) des Workshops Kampagnenplanung in Leipzig gedacht, aber es stellte sich schnell heraus, dass uns dazu noch mehr einfällt.

In der Anlage des Protokolls findet ihr eine Datei, die unter Einbeziehung des nächsten Schrittes einen Überblick über die vorläufige grobe Programmplanung gibt. Öffnet einen internen Link in einem neuen Fenster(Hier Klicken, um die Anlage in einem neuen Fenster zu öffnen.)

Thematisches

An dieser Stelle folgen kurze Sequenzen aus der Diskussion. Ein Diskussionsstrang beschäftigte sich mit der Rolle, die der Körper und die Sexualität in unserem Leben haben. Ebenso mit der Art und Weise, wie in den Szenen Sexualität gelebt wird.

Wie beeinflusst die Sexualisierung der Gesellschaft unsere eigene Sexualität? Wie stark werden wir bei der Partnersuche von ästhetischen „Normen“ geleitet, die unerfüllbar sind – insbesondere, wenn man selbst zunehmend älter wird bzw. selbst die Norm nicht erfüllen kann? Lässt sich das Erleben sexueller Zurückweisung verändern?

Im Zusammenhang mit den PoBe wurde einerseits schnell deutlich, dass es nicht einfach sein wird, solche Aspekte in der Veranstaltung unterzubringen. Das mag am ehesten noch unter dem Aspekt Köperbilder gelingen.

An dieser Stelle kam die Frage auch, ob es wohl Sinn machen würde, einen solchen Workshop nach Geschlechtern zu trennen (und anschließend wieder zusammenzuführen).

Andererseits haben wir uns gefragt, wie stark eine solche Fragestellung – neben dem individuellen Erleben – nicht auch von dem immer rigider werdenden gesellschaftlichen Umfeld geprägt wird. Klar war jedoch, dass wir mit einer solchen Fragestellung weder „gute“ von „schlechter“ Sexualität unterscheiden wollen, noch dass wir den restaurativen Tendenzen der Gesellschaft Schützenhilfe gewähren oder gar Vorschub leisten wollen.


Top 2: Themenspeicher

 

Derzeit noch im Themenspeicher:

  • Pressekonferenz
  • Abendplena
  • Skills-Building
  • Eröffnungsplenum
  • Abschlussplenum
  • Wie machen wir die PoBe attraktiver für Migrant(inn)en?
  • Interne Kommunikation (irgendwie)


Top 3: Wie weiter?

 

Anpassung der Terminplanung

Dieser TOP war über mehreren Stellen verteilt, ich habe ihn hier zusammengefasst.

Die Anpassung der Terminplanung ist aus mehreren Gründen notwendig geworden: Einerseits durch die Terminverschiebung der PoBe auf den Januar 2009. Damit im Zusammenhang steht die Frage nach der Vorbereitung der PoBe in 2010. Diese Vorbereitung müsste dann streckenweise parallel stattfinden. Und natürlich aufgrund der Rückstände, die wir mit der inhaltlichen Planung haben – oder anderes formuliert: Es macht Sinn, die Arbeitsschritte, die die Grundlage der detaillierten Programmplanung sind und aus guten Gründen bislang immer mit der gesamten Vorbereitungsgruppe gemeinsam durchgeführt worden sind, auch in dieser Konstellation durchzuführen.

Es wurde überlegt, zusätzlich ein fünftes Treffen der Vorbereitungsgruppe durchzuführen. Dieses Treffen soll aber gleichzeitig schon der Vorbereitung der PoBe 2010 dienen. Das bietet den Vorteil, dass interessierte Vorbereitungsgruppenmitglieder nahezu nahtlos mit weiteren, neuen Leuten zusammenarbeiten und der Übergang sehr weich ist. Wie sich diese Gruppe genau zusammensetzen wird, ist noch unklar. Außerdem bietet ein solches Vorgehen die Möglichkeit, Teilnehmer/innen der Positiven Begegnungen 2008 (die in 2009 stattfindet) weitaus aktiver in die Vorbereitung der Veranstaltung in 2010 einzubinden. Daraus ergibt sich die anhängende Terminplanung. Öffnet einen internen Link in einem neuen Fenster(Hier klicken, um die Anlage in einem neuen Fenster zu öffnen.)

 

Dateien:
Anlage 1 zum Protokoll 1. Treffen Vorbereitungsgrupoe - Themensammlung Beliebt

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Rückzug und Stellungnahme des Community-Boards vom 27. Februar 2009 Beliebt

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Protokoll des 1. Treffens der lokalen Vorbereitungsgruppe Beliebt

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