Positive Begegnungen 2009
Konferenz zum Leben mit HIV/Aids
29. Januar - 1. Februar 2009 in Stuttgart


2009 wird zum zweiten Mal eine Konferenz zum Leben mit HIV und Aids stattfinden.

Sie ist die Weiterentwicklung der Bundesversammlungen der Menschen mit HIV/Aids (BPV) und der Bundesversammlungen der An- und Zugehörigen (BVA) – aber auch der Positiven Begegnungen 2006.

Die Vorbereitungsgruppe der Positiven Begegnungen 2009 hat sich – wie die Vorbereitungsgruppen der letzten BPVen, BVAen und der Positiven Begegnungen 2006 auch – entschieden, ihre Arbeit transparent zu gestalten sowie organisierten und nicht organisierten Interessierten die Möglichkeit zu geben, auf die Vorbereitung und damit auch die (inhaltliche) Gestaltung der Konferenz Einfluss zu nehmen.

Auf dieser Website werden alle relevanten Arbeitsschritte veröffentlicht, sodass sich jede und jeder an der Planung beteiligen kann.

Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung (Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster siehe Interaktiv).

Den Zeitplan der Vorbereitung finden Sie hier (Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster siehe Zeitplan)

 

Was wollen wir mit den Positiven Begegnungen 2009 erreichen?


HIV/AIDS hat sich in Deutschland den letzten 10 Jahren zunehmend von einer Krankheit, die – beinahe exklusiv – auf Männer, die Sex mit Männern haben und auf Spritzdrogengebrauchende Menschen beschränkt war, zu einer Krankheit entwickelt, die Menschen aller möglichen Lebensformen, Herkünfte, sexueller Verhaltensweisen etc. betrifft.

Gleichzeitig haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen massiv verändert und werden sich auch noch weiter verändern. Diese Veränderungen gehen in der Regel zu Lasten sozial Schwächerer und drängen beispielsweise leistungseingeschränkte Menschen mehr und mehr aus dem Arbeitsleben oder verunmöglichen den Wiedereinstieg.

Darüber hinaus lässt sich leider beobachten, dass zwar einerseits Aids im öffentlichen Bewusstsein eine wesentlich untergeordnetere Rolle spielt, als beispielsweise Mitte der 1990er Jahre, aber das gesellschaftliche Klima gegenüber Menschen mit HIV/Aids immer restriktiver wird.

Menschen mit HIV/Aids und ihre An- und Zugehörigen brauchen eine Stimme in unserer Gesellschaft, damit sie Einfluss nehmen können.

Wir wollen mit den Positiven Begegnungen 2009 deshalb

  • zur politischen Willensbildung und Artikulation von Menschen mit HIV/Aids und ihrer An- und Zugehörigen beitragen und uns gegenseitig motivieren aufzustehen und aktiv zu werden.
  • Dafür wollen wir Menschen unterschiedlicher Herkünfte, Perspektiven und Generationen miteinander vernetzen, Gemeinschaft fördern und der Entsolidarisierung unter UNS entgegen wirken.
  • Wir wollen unser Selbstbewusstsein stärken und unsere eigene Lebensplanung weiter entwickeln.

Die Positiven Begegnungen 2009 richten sich deshalb insbesondere an

  • Menschen, die ihr Leben (mit ihren Krankheiten) gestalten wollen;
  • Menschen, die über ihr persönliches Schicksal hinausblicken wollen und die innere Bereitschaft zur Offenheit und Selbstreflexion haben;
  • Menschen, die Lust zur inhaltlichen Vertiefung haben, die Neues lernen wollen und das Gelernte weitergeben;
  • Menschen, die quer denken, Visionen entwickeln und diese auch umsetzen wollen.

Wir laden alle herzlich ein, sich an diesem Prozess zu beteiligen und freuen uns auf interessante und anregende Diskussionen.

Die Vorbereitungsgruppe der Positiven Begegnungen 2009

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