Präsidium bedauert Rücktritt des Community-Boards

Donnerstag, 23. April 2009

 

Das Kongresspräsidium wurde darüber informiert, dass das Community Board sich von der Kongressorganisation zurückziehen möchte. Gleichzeitig haben wir von einigen Mitgliedern der Community erfahren, dass sie dennoch an der Organisation und Mitgestaltung des Kongresses interessiert sind. Wir bedauern den Rückzug des Community Boards sehr. Das Kongress-Präsidium ist nach wie vor überzeugt, dass die Erkenntnisse aus der Sicht von Betroffenen für die inhaltliche Ausrichtung des Kongresses ganz entscheidend sind. Wir werden in der Programmgestaltung unserem Credo treu bleiben, dass die am Kongress diskutierten Themen immer auch aus der Sicht von verschiedenen Disziplinen betrachtet und hinterfragt werden. Dabei ist uns diese Sicht von Menschen, die von HIV/AIDS betroffen sind, ganz wichtig. Wir werden versuchen, einzelne Community Mitglieder weiterhin in die Programmgestaltung einzubinden, so dass sie uns durch das ganze Programm als kritische Stimmen begleiten werden und die medizinischen und grundlagenwissenschaftlichen Aspekte immer auch aus dem Blickwinkel der Betroffenen beurteilen.

Wir möchten es an dieser Stelle nicht versäumen, den Teilnehmenden aus der Community an zahlreichen Vorbereitungsmeetings und am Programm-Treffen in Frankfurt am 16.3. ganz herzlich zu danken. Der bisherige Input von den Community Vertretenden war immer eine wichtige Stützung für die Gestaltung des Programms und wir sind überzeugt, dass der SÖDAK 2009 gerade wegen der aktiven Teilnahme einzelner Community Mitglieder seine interdisziplinäre Ausrichtung erhalten hat.
Mit freundlichen Grüssen

Kongress-Präsidium SÖDAK 2009

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