Protokoll der konstituierenden Sitzung des Community-Boards des 9. Deutschen und 14. Österreichischen AIDS-Kongresses

[Das Protokoll und die Protokollanlagen stehen am Ende der Seite - oder im Downloadbereich - als pdf-Datei heruntergeladen werden.]

Datum:                Montag, 29. Juli 2002 16. 00 Uhr – Mittwoch, 31. Juli 13.30 Uhr

Ort:                       Deutsche AIDS-Hilfe, Berlin

Anwesend:         Dirk Hetzel

Petra Klüfer

Stephanie Schmidt

Klaus Schreier

Wiltrut Stefanek

Guido Vael

Bernd Vielhaber

Hannelore Knittel (nur Montag bis ca. 18.00 Uhr, in Vertretung für Franz Schmitz, Vorstand der DAH)

Abwesend:         Stephan Gellrich (Urlaub) Franz Schmitz (andere Termine)

Tagesordnung

  1. Kennenlernen
  2. Zieldefinition –Was wollen wir als Community-Board
  3. Verabredung über die Arbeitsweise
  4. Stand der bisherigen Vorbereitungen und Diskussionen
  5. Festlegung von Themenschwerpunkten und Umsetzungsformen
  6. Stipendien-Programm
  7. Aufgabenverteilung und Verabredungen
  8. Terminabsprachen

 

TOP 1: Kennenlernen

Petra Klüfer, 58, lebt in Hamburg, Vorstand bei der AH Hamburg, seit 1993 im Bereich Therapieaktivismus engagiert, Focus: Selbsthilfe – „professionelle“ Selbsthilfe, Mitglied im Fachausschuss Kirche und AIDS des evangelisch-lutherischen Kirchenkreisverbands Hamburg in der Nordelbischen evangelisch-lutherischen Landeskirche, hat 5 Jahre im Offenen Kanal Hamburg ein Hörfunkprogramm von und für Menschen mit HIV/AIDS gemacht (radio positiv), Mitglied im bundesweiten Netzwerk plus, war bereits im Community-Board (CB) des 8. Deutschen AIDS-Kongresses (DAK, 2001, Berlin).

Klaus Schreier, 38, lebt in Essen, Mitglied im Netzwerk plus, Delegierter des Netzwerks im Delegiertenrat der Deutschen AIDS-Hilfe e.V., dort Sitz im Haushaltsausschuss, langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Düsseldorfer AIDS-Hilfe.

Stephanie Schmidt, 37, lebt in Braunschweig, hauptamtliche Mitarbeiterin der Braunschweiger AIDS-Hilfe, engagiert im Drogen-Netzwerk JES, bis November 2002 im Sprecherrat von JES, war auch im CB des letzten DAK, Delegierte im Delegiertenrat der DAH, dort Mitglied im Ausschuss Mitgliedschaften und Konflikte, Mitglied der Vorbereitungsgruppe der diesjährigen Bundesversammlung der Menschen mit HIV/AIDS (vulgo: Bundespositivenversammlung, BPV), unregelmäßig auch im Frauennetzwerk unterwegs.

Guido Vael, 55, lebt in München, dort langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter der Münchener AIDS-Hilfe, seit 1995 hauptamtlich als Mitarbeiter in der Prävention beschäftigt bei SUB e.V., war langjähriges Mitglied im Bundesvorstand der DAH, sieht sich in kritischer Distanz zur Selbsthilfe, wird seien Arbeit im CB in München mit der Therapiehotline und Projekt Information e.V. koordinieren.

Wiltrut Stefanek, 32, lebt in Wien in einem stark von Konkurrenz geprägtem Umfeld HIV-bezogener Institutionen, ehrenamtliche Mitarbeiterin der AIDS-Hilfe Wien, versucht in Österreich „Frauen und HIV“ zu thematisieren. Gründerin und Obfrau des Vereines H.I.V. (Hoffnung – Information – Vertrauen) zur Unterstützung von HIV-positiven und an AIDS erkrankten Frauen.

Bernd Vielhaber, 41, wohnt in Berlin, freiberuflicher Medizinjournalist und Erwachsenenbildner, arbeit mittlerweile hauptsächlich für AIDS-Hilfen in den Bereichen Informationsvermittlung und Konzepte, Mitglied (sofern man das aufgrund der Struktur sein kann) des Kasseler Kreises (Maßnahmen zur Patientenunterstützung), langjähriger Therapieaktivist, Mitglied der BPV-Vorbereitungsgruppe, war beim 8. DAK für das CB Mitglied des Wissenschaftlichen Komitees des Kongresses, sitzt auch für den kommenden Kongress in diesem Komitee.

Dirk Hetzel, 32, lebt in Berlin, 87-89 ehrenamtlicher Mitarbeiter der AIDS-Hilfe Karlsruhe, 89-92 freiberuflicher Mitarbeiter der Geschäftsstelle der DAH, seit 92 dort hauptamtlich beschäftigt, seit etwa 2 ½ Jahren Referent für Menschen mit HIV, Vorstand im Europäischen Netzwerk der Menschen mit HIV/AIDS (ENP+), wird von Armin Schafberger (Referent für Medizin und Gesundheitspolitik der DAH) vertreten.

Hannelore Knittel, 54, lebt in Berlin, seit März 2001 Geschäftsführerin der DAH, war vorher 12 Jahre Geschäftsführerin bei der ProFamilia.

 

TOP 4: Stand der bisherigen Vorbereitungen und Diskussionen

Hannelore Knittel stellt die Entscheidungen des Vorstandes der DAH zum CB dar:

Das CB ist das CB der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG) und der Österreichischen AIDS-Gesellschaft (ÖAG) für den Kongress. Die beiden Gesellschaften sind die Veranstalter des Kongresses, der im Auftrag der beiden Gesellschaften von PD Dr. Hans-Jürgen Stellbrink (Hamburg) und Prof. Dr. Erwin Tschachler (Wien) durchgeführt wird.

Im Gegensatz zu den letzten beiden Kongresse, bei denen das CB ein CB der DAH war, hat es also eine Veränderung gegeben.

Daraus folgt: Anders als in den Jahren 1999 und 2001 wird das CB nicht von der DAH finanziert, sondern von der DAIG/ÖAG. Ein entsprechender Finanzierungsplan ist von Dirk Hetzel erarbeitet worden und der DAIG vorgelegt worden (liegt als Anlage 3 dem Protokoll bei). Bislang ist keine schriftliche Bestätigung dieses Finanzierungsplans erfolgt, jedoch eine telephonische. Die DAH hat sich entschlossen – um überhaupt den Beginn der Arbeit zu ermöglichen, aus Eigenmitteln für die Reisekosten und Unterbringung der CB-Mitglieder in Vorleistung zu gehen.

Dem Vorstand der DAH ist bewusst, dass er – anders als 1999 und 2001 – dem CB gegenüber keine Weisungsbefugnis besitzt. Dirk Hetzel wird innerhalb des CBs jedoch die Positionen der DAH argumentativ vertreten und dient auch weiterhin der Kongressorganisation und den beiden Fachgesellschaften gegenüber als Ansprechpartner für die DAH bzw. wird er in den entsprechenden Gremien des Kongresses die Position der DAH vertreten.

Es wird kurz darüber diskutiert, wie die Zusammensetzung des CBs erfolgt ist. Dirk Hetzel erklärt, es habe eine Ausschreibung gegeben, aufgrund derer es Bewerbungen gegeben hat. Diese Bewerbungen sind von der DAH nach den Kriterien Repräsentanz, Vernetzung, lokale Herkunft, Frauen/Männer, und Zielgruppen bewertet worden. Bei den Absagen seien diese Kriterien genannt worden. Dennoch gibt es Irritationen.

Beschluss: Das CB wird sich zu diesem Auswahlverfahren und der konkreten Auswahl nicht äußern. Sie ist von der DAH vorgenommen worden. Etwaige Kritik ist dorthin weiter zu leiten. Abgelehnte Bewerber – wie andere Interessierte auch – können in den externen Dokumentenverteiler (Benachrichtigung über Updates des Webseite – siehe weiter unten unter TOP 2) aufgenommen werden, das CB billigt ihnen aber keine Sonderstellung zu (etwa Aufnahme in den Verteiler interner Dokumente).

Unter der Maßgabe, dass der Finanzierungsplan so wie eingereicht durch geht, stehen dem CB Mittel für insgesamt vier (inkl. des konstituierenden) Treffen zur Verfügung. Zwei Treffen sind mit jeweils zwei Übernachtungen und zwei Treffen sind mit jeweils einer Übernachtung eingeplant. Es werden Reisekosten und Hotelunterbringung bezahlt, Tagegelder, Verpflegung usw. müssen die Teilnehmer selber tragen.

Petra Klüfer, Dirk Hetzel und Bernd Vielhaber stellen dar, was bisher inhaltlich und formal mit Herrn Stellbrink diskutiert worden ist. (Es wird an dieser Stelle darauf nicht weiter eingegangen, da es sich hierbei einerseits um Kommunikation handelte, die vor der Gründung des CBs stattgefunden hat und somit für das CB nicht bindend, andererseits die gemachten inhaltlichen Vorschläge vom CB an andere Stelle diskutiert und entschieden worden sind – siehe unter TOP 5). Deutlich ist allerdings, dass die Organisation des Kongresses einen sehr unorganisierten Eindruck macht. Das CB wird versuchen, sich davon nicht beeindrucken zu lassen und hofft, durch klare Interventionen hier Klarheit herstellen zu können.

Bernd Vielhaber regt an, ein weiteres zweitägiges Treffen in Wien abzuhalten, um einen direkteren Kontakt mit den Menschen mit HIV/AIDS in Österreich zu ermöglichen. Das ginge aber nur, wenn sich das CB selbst um die Finanzierung kümmert. Bernd Vielhaber schlägt vor, zu diesem Zweck an die Pharmazeutischen Firmen in Österreich heranzutreten. Es wird kurz darüber diskutiert, ob eine Finanzierung über Industriemittel nach außen vertretbar ist.

Beschluss: Wenn irgend möglich (finanzierbar), soll eine zweitägige CB-Sitzung in Wien stattfinden. Bernd Vielhaber soll sich um die Finanzierung bemühen.

Achim Weber (Referent für Pflege und Versorgung der DAH) nimmt kurzzeitig als Gast an der Sitzung teil und stellt dar, wie der Stand der Vorbereitungen des Pflegesymposiums ist.

Nach kurzer Diskussion wird das Thema End-of-life-issues in den Themenkatalog des CBs aufgenommen (siehe TOP 5).

 

TOP: 2 Zieldefinition –Was wollen wir als Community-Board

Das CB diskutiert ausführlich über die Frage nach der Transparenz der eigenen Arbeit und über Möglichkeiten, mit denen Menschen mit HIV auf die Arbeit des CBs Einfluss ausüben können.

Beschluss:

Die Sitzungen des CBs sind nicht-öffentlich, da man ansonsten einerseits aufgrund des Tagungsortes die Berliner Positiven bevorzugen würde, andererseits aufgrund der Fluktuation der Gäste Gefahr laufen würde, bei jeder Sitzung alle möglichen Diskussionen erneut führen zu müssen.

Beschluss:

Statt dessen wird eine Webseite (unter www.cb2003.de) eingerichtet, die einerseits darüber informieren soll, was das CB tut, andererseits aber auch eine Kommunikation mit dem CB sicherstellen soll. Bernd Vielhaber richtet die Webseite bei seinem Provider ein. [P erledigt]

Beschluss:

Auf dieser Seite sollen alle Protokolle und Dokumente des CBs gelesen und herunter geladen werden können. Daher werden – falls das notwendig sein sollte – jeweils zwei Versionen (eine nur zum internen Gebrauch und eine, die veröffentlich werden kann) erstellt. Interne Dokumente werden nicht veröffentlicht.

Beschluss:

Über die Refinanzierung der anfallenden Kosten in Höhe von 5,--€/Monat wird zu einem anderen Zeitpunkt diskutiert. Die Pflege der Webseite wird Bernd Vielhaber übernehmen. In etwa drei Monaten soll anhand der Zugriffstatistik und sonstigen Rückmeldungen entschieden werden, ob sich der Aufwand lohnt.

Beschluss:

Das CB wird auf der BPV auftreten. Es wird dort die bisherigen Arbeitsergebnisse und vor allem die Themensammlung zur Ergänzung präsentieren. Diese CB-Sitzung wird in der Speakers-Corner der BPV am Samstag, dem 31. August 2002 in der Zeit von 17.00 – 18.30 Uhr stattfinden. Verantwortlich für die allfälligen Absprachen und die Durchführung sind Wiltrut Stefanek und Klaus Schreier.

Beschluss:

Neben der Veröffentlichung auf der Webseite sollen die zur Veröffentlichung freigegebenen Dokumente über folgende Verteiler versandt werden: Mittwochsrundbrief der DAH (redaktionell nicht bearbeitet) HIV-Nachrichten (redaktionell nicht bearbeitet) Position (redaktionell bearbeitet) Dhiva (redaktionell bearbeitet) JES-Rundbrief (redaktionell bearbeitet) Projekt Information (redaktionell bearbeitet) X-tra (redaktionell bearbeitet) PlusMinus (redaktionell bearbeitet) Die redaktionelle Bearbeitung scheint notwendig, damit die fraglichen Publikationen überhaupt zur Veröffentlichung bereit sind. Sie erfolgt durch Petra Klüfer.

Beschluss:

Darüber hinaus wird an bestehende deutschsprachige E-Mail-Listen (inkl. der internen der Netzwerke) eine Mail geschickt, wenn die Webseite online ist und danach jeweils dann, wenn die Seite upgedatet worden ist und neue Dokumente ins Netz gestellt worden sind.

 

Das CB definiert folgende Ziele für die eigene Arbeit:

  • Transparenz der eigenen Arbeit
  • Einflussnahme auf die Kongresstruktur in Richtung Patientenorientierung
    • Auswahl von praktisch relevanten Themen
    • Möglichst lösungsorientierte Beschäftigung mit Problemfeldern
  • Schaffung eines „Lernklimas“ auf dem Kongress
    • Interaktive Sitzungen
    • „Sprachkultur“
  • Umsetzung der Forderung nach Interdisziplinarität bei der Planung und Durchführung des Kongresses
    • Schaffung von Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Teilnehmergruppen
    • Bridging-Sessions
Beschluß: Es soll ein Brief an Stellbrink/Tschachler formuliert werden, der eine Liste mit Forderungen und Vorschlägen nebst der Begründung dafür enthält. Das Schreiben von Bernd Vielhaber soll dazu – neben dem Protokoll – als Grundlage genommen werden. Verantwortlich: Bernd Vielhaber, Datum: muss bis Mitte August fertig sein, dann ist Stellbrink wieder aus dem Urlaub, Freigabe erfolgt in der gleichen Weise, wie die Bearbeitung dieses Protokolls.

 

TOP 5: Festlegung von Themenschwerpunkten und Umsetzungsformen

Das CB sammelte Themen, die aus unserer Sicht auf dem Kongress bearbeitete werden sollten. (Die unbearbeitete Liste ist als Anlage 2 dem Protokoll beigefügt.)

Neben der sich aus den Zielen „Patientenorientierung“ und „Schaffung eines Lernklimas“ zwangsläufig ergebende Forderung nach Änderung der Kongresstruktur (siehe hierzu Anlage 1), stellt das CB folgende Forderungen an die Lokale Vorbereitungsgruppe bzw. die Vorsitzenden des Kongresses:

  • Es soll eine Evaluation des Kongresses stattfinden. Sowohl die Erhebung und vielmehr noch die Auswertung muss entsprechend budgetiert werden. Zur Orientierung könnten hier der Evaluationsbogen des 8. DAK und der 9. CROI dienen (Anlagen 5 und 6).
  • Das CB möchte die Rohdaten sehen, da wir davon ausgehen, dass für uns andere Gesichtspunkte für die Auswertung der Daten im Vordergrund stehen, als für den Kongress selbst.
  • Das CB fordert, die finanziellen und sonstigen Beziehungen zur pharmazeutischen Industrie offen zu legen (analog der Struktur, die für die ICAAC gilt, siehe Anlage 4 des Protokolls).
    • Es bleibt darüber zu diskutieren, ob das nur für eingeladenen Vortragende oder auch für Personen gilt, die ein Abstract einreichen.
    • Das CB schlägt vor, für diese Angaben nur die letzten fünf Jahre zu berücksichtigen.
  • Es soll über eine Kongresszeitung diskutiert werden.Petra Klüfer soll die lokalen Gruppen in der lokalen Vorbereitungsgruppe vertreten.
    • Das CB hat ich noch keine Gedanken darüber gemacht, ob es eine eigene Kongresszeitung umsetzen möchte (analog des Community-Couriers der letzten Kongresse) oder ob – im Falle einer offiziellen Kongresszeitung – es eine bestimmte Anzahl von Seiten in dieser Zeitung für sich beansprucht.
  • Bernd Vielhaber soll das CB in der lokalen Vorbereitungsgruppe vertreten.

 

TOP 6.: Stipendien-Programm

Das Stipendien-Programm wird von der DAH administriert und die Spenden-Akquise erfolgt über die DAH, die Auswahl der Stipendiaten obliegt dem CB.

Die Finanzierung des Programms soll über die Deutsche AIDS-Stiftung, sowie Gerry Kessler, Günther Tolar und den Fond gesundes Österreich (letzten drei in Österreich angesiedelt)erfolgen. Wiltrut Stefanek übernimmt den Kontakt zu den Österreichern.

Wir gehen von einer Zahl von 100 Stipendien aus. Sie sollen Reisekosten, Unterbringung in Doppelzimmern und Verpflegung umfassen. Kann im Rahmen des Kongresses keine Verpflegung sichergestellt werden, muss über Tagegelder nachgedacht werden.

Das CB reserviert jeweils 20 Plätze für Teilnehmer(innen) aus Österreich und aus Osteuropa. Die verbleibenden 60 Plätze sind für Teilnehmer(innen) aus Deutschland reserviert.

Ungeachtet der Frage nach der Verpflegung, soll den TN aus Osteuropa angesichts der problematischen Wechselkurslage, Tagegeld gezahlt werden. Das CB diskutierte Beträge zwischen 15 und 20 €/Tag.

Folgendes soll in den Bewerbungsbögen für das Programm abgefragt werden:

  • Name, Vorname
  • Adresse
  • Telefon/E-Mail
  • Alter
  • Geschlecht
  • Serostatus (HIV, HCV, HBV in einer Frage)
  • Zugehörigkeit zu welcher Zielgruppe
  • Sprachkenntnisse (deutsch, englisch, russisch)
  • Zu welcher Organisation gehört der Bewerber? ehrenamtlich/hauptamtlich
  • (Unterstützungsschreiben der Organisation sollte den Bewerbungsunterlagen
  • beiliegen.)
  • Welcher Art ist diese Organisation? (SH, NGO, ASO, sonstiges ...)
  • In welchen Feldern arbeitet diese Organisation? (Prävention, Beratung, ...)
  • Was ist/sind die Zielgruppe/n der Organisation?
  • Was interessiert den Bewerber hauptsächlich an HIV/AIDS
  • Wie lange arbeitet der Bewerber bereits im HIV-Bereich (0-2; 2-5; >5 Jahre)
  • Bewerber/in muss darlegen können, dass er/sie in der Lage dazu ist, die gewonnenen Erkenntnisse weiter zu geben (Multiplikatorenfunktion).
  • Hierzu sind geeignete Unterlagen beizufügen
  • Welche Unterstützung wird benötigt (Kongressgebühr, Reisekosten, Hotelkosten, Verpflegung bzw. Tagegelder)
  • Hat der Bewerber sich darüber hinaus noch woanders um eine finanzielle Unterstützung bemüht? Wenn ja in welcher Form und wo? (Stipendiaten werden namentlich der Industrie gemeldet, um Doppelfinanzierungen zu verhindern?)
  • Hat der Bewerber bereits an anderen Konferenzen teilgenommen ? Wenn ja, an welchen ?
  • Hat der Bewerber bereits für eine andere Konferenz ein Stipendium erhalten? Wenn ja, für welche?

Die Bewerbungsfrist soll am 1. November 2002 beginnen und am 31. Januar 2003 enden. Die Veröffentlichung des Programms sowie die Bewerbungsfristen erfolgen über die Verteiler und Kanäle, die das CB auch sonst zur Kommunikation benutzen wird.

Die Frage nach Auswahlkriterien wurde kurz diskutiert. Allerdings endete diese Diskussion vorerst mit einem pragmatischen: Diejenigen, die unserer Einschätzung am besten geeignet sein werden, Informationen und Erkenntnisse weiter zu geben. Angesichts der Kürze der Zeit war allerdings auch nicht mehr möglich.


TOP 7: Aufgabenverteilung und Verabredungen

  • Falls notwendig, kann auf Ressourcen der DAH zurück gegriffen werden.
  • Von jeder Sitzung wird (mindestens) ein Ergebnisprotokoll angefertigt – gelegentlich kann es notwendig sein, auch ein Verlaufsprotokoll zu schreiben.
  • Die Anwesenden und die Abwesenden werden namentlich ins Protokoll aufgenommen.
  • Das Protokoll wird reihum geschrieben. Jede/r muss mal dran glauben.
  • Protokolle werden gemeinsam via E-Mail korrigiert und genehmigt und zur Veröffentlichung freigegeben.
  • Die/der Protokollant/in lädt zur nächsten Sitzung ein und organisiert die Tagesordnung für diese Sitzung via E-Mail.
  • Der erste Punkt der Tagesordnung ist die Erfolgskontrolle (welche Aufgaben sind wie erledigt, welche warum nicht, etc.).
  • Beschlüsse werden im Protokoll gesondert gekennzeichnet.
  • Es gilt das Konsensprinzip.
  • Es wird eine Beschlusskartei geführt.
  • Die interne Kommunikation läuft über E-Mail/Telefon.
  • Der Sender einer E-Mail muss – für den Fall, dass sie/er innerhalb einer gewissen Frist eine Antwort benötigt, diese Frist festlegen und in die E-Mails hineinschreiben.
  • In dringenden Fällen muss über Telefon versucht werden, zu einer Meinungsbildung bzw. Entscheidung zu kommen (wenn Einzelpersonen nicht in der notwendigen Zeit per E-Mail antworten – etwa aufgrund von Abwesenheit o.ä.).
  • Das Sekretariat des CBs übernimmt Guido Vael. Er ist der Ansprechpartner nach außen und übernimmt die Verteilung von Unterlagen etc. nach innen als auch die Strukturierung von evtl. notwendigen Entscheidungsprozessen per Telefon/Mail.
  • Diejenige/derjenige die/der auf Sitzungen gefehlt hat, ist selbst dafür verantwortlich, sich auf den Stand zu bringen – es existiert also eine Holschuld seitens der Abwesenden.
  • Petra Klüfer ist für die Kommunikation mit der Presse zuständig, sowie für die redaktionelle Bearbeitung/Aufbereitung der Materialien (bisheriger Verteiler siehe an anderer Stelle).
  • Dirk Hetzel vertritt die DAH in der lokalen Vorbereitungsgruppe.
  • Petra Klüfer vertritt die lokalen Gruppen in der lokalen Vorbereitungsgruppe.
  • Bernd Vielhaber vertritt das CB in der lokalen Vorbereitungsgruppe.
  • Bernd Vielhaber vertritt das CB im Wissenschaftlichen Komitee.Die DAH übernimmt die Administration und das Fundraising des/für das Stipendien-Programm.
      • Es muss noch überlegt werden, ob dort eine Diskussion über die Bewertungskriterien der eingereichten Arbeiten angezettelt werden soll oder nicht.
  • Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt nach vorher festgelegten Kriterien durch das CB.
  • Dirk Hetzel organisiert das Kongresslogo nebst der Nutzungserlaubnis für das CB.
  • Dirk Hetzel koordiniert die Kommunikation mit dem Netzwerk 20+.
  • Bernd Vielhaber koordiniert die Kommunikation mit Sabine Weinmann.

 

TOP 8: Terminabsprachen

Termine der nächsten CB-Treffen:

BPV Samstag, den 31. August 2003 in der Zeit von 17.00 – 18.30 Uhr
Ort: Bielefeld

Montag, den 30. September 2002
ab 14.00 Uhr bis Dienstag, den 1. Oktober 2002 bis 16.00 Uhr
Ort: Deutschen AIDS-Hilfe, Berlin

Montag, den 4. November 2002
ab 16.00 Uhr bis Mittwoch, den 6. November 2002 bis 14.00 Uhr
Ort: Deutsche AIDS-Hilfe, Berlin

 

Protokoll

Fertig bis Montag, den 5. August

Korrektur des Protokolls/Anmerkungen Ergänzungen Bis Donnerstag, den 8. August 12.00 Uhr an Bernd Vielhaber zurück.

Die Endfassung sowie die öffentliche Version sind fertig am Freitag, dem 9. August.

Berlin, den 12. August 2002

Protokoll: Bernd Vielhaber

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Antrag auf ein Scholarship für den DÖAK 2003 Beliebt

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Anlagen 5 - 6 des Protokolls der konstituierenden Sitzung des Community-Boards Beliebt

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Ankündigung BPV 2004 Beliebt

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